Ein Spaziertag durch Hamburg

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Einige von euch kennen sicher das Problem, dass wenn sie nicht dort leben wo sie aufgewachsen sind, dass es viele Jahre dauert bis man sich auskennt.  Nun, nach 8 Jahren hier in Hamburg habe ich nicht im Geringsten das Gefühl überhaupt alle Stadtteile zu kennen. Vor allem aber mit der Seite westlich der Alster haben wir uns bisher noch nicht so vertraut gemacht. 

Also holten wir das geschenkte „Fred & Otto“ Buch für Hamburg raus (in dem Buch gibt es Hundeauslaufplätze, Wanderstrecken und vieles mehr) und schauten auf den linken Rand der Karte. Nahe der Elbe entdeckten wir den Jenischpark und fanden die Idee schön, dass wir danach noch runter zur Elbe könnten, um dort ein Bierchen in der Strandperle zu zischen. Da das Wetter eher schlecht angesagt war, waren wir auch guter Dinge ein bisschen Ruhe vor Touristen und anderen Massen zu haben. Wir dachten uns: „Naja mal gucken wie weit wir Lust haben zu gehen, vielleicht Jahr bis nach Hause *hahaha*.“ Wir wohnen in der Nähe der Hamburger Meile und uns erschien uns vom Park ein bisschen weit zurück; deshalb scherzten wir 😀

Also gut gestärkt am nächsten Morgen nahmen wir die Buslinie 36 bis zur Haltestelle Teufelsbrück und gingen dann zum Jenischpark. Ich bin schon an vielen Ecken und Parks Hamburgs gewesen (als Hundebesitzer sowieso), aber die Parkgröße hatte ich tatsächlich nicht erwartet. Wir fahren sonst eher raus aus Hamburg oder Öjendorfer See oder auch Kupferteich. Aber dieser Park gibt auf jeden Fall viel Grünfläche und Bäume her. Wir trafen dort auch nur entspannte Hunde mit ihren Herrchen und Frida konnte dort richtig Gas geben.

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IMG_20180430_195349_764Nach ein bisschen Hackengas im Park sind wir dann zwischen den Häusern in der Elbchaussee nach unten an die Elbe gegangen. Nach einem kleinen Stückchen entlang des Weges Richtung Innenstadt kann man den restlichen Weg bis zur Strandperle direkt am Wasser langgehen (Achtung vor größeren Bugwellen -> sonst nasse Füße). Kaum berühren Fridas Pfötchen den Sand legt sich jedes Mal ein Schalter um und der Hund rennt wie von einer Tarantel gestochen hin und her und versucht sämtliche Spaziergänger und Hunde zu animieren mitzumachen, indem sie um diese herumläuft.

 

Das Frida dann irgendwann mal kurz verschnaufen musste kam uns ganz gelegen, denn wir sind an der Strandperle angekommen und gönnten uns kurzerhand zwei Kühlgetränke. Nach deren Leerung haben wir uns dann angeschaut und hatten nicht das Gefühl, dass wegen des Regens nun in den nächsten Bus steigen sollten und sind dann weiter Richtung Fischmarkt spaziert. 

IMG_20180430_195519_678Wer mal zwischen den ganzen Fischanlieferungsläden und Restaurants in der Großen Elbstraße flaniert, sollte sich auch mal auf das Dockland begeben. Das ist ein Bürogebäude in Form eines Schiffes und man kann hier aufs Dach hochgehen. Ein schöner Ausblick auf die umliegenden Kräne und die Köhlbrandbrücke erwartet einen hier.

 

Weiter am Fischmarkt vorbei (wo es übrigens die genialsten Stellplätze für Camper und WoMo´s in Hamburg gibt) sind wir dann runter zu den Landungsbrücken gegangen und bogen dann ins Portugiesenviertel ab. Ich persönlich finde die Restaurants hier zu teuer und zu touristisch, daher sind wir bisher nur durchgeschlendert. Wer allerdings einen netten Tipp hat, wo es dort unglaublich schmecken soll, der möge mir gerne Bescheid sagen 🙂

Über die Wiese am Michel gingen wir dann weiter Richtung Stadthausbrücke und setzen uns dort draußen für Kaffee und Kuchen bei Balzac hin. Wir guckten uns an und beschlossen den Rest nun doch auch noch zu gehen und machten und alle drei frisch gestärkt weiter auf dem Weg. 

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Die Alsterarkaden runter An die Alster gingen wir dann unser normalen Alltags-Weg nach Hause, daher musste Frida hier ihre üblichen Sträucher abschnüffeln und checken, welcher Hund es gewagt hat ihr Revier zu markieren. Deshalb dauerte das Stück fast länger als der Weg bis dahin. Da wir einen „toll“ erzogenen Jagdhund haben, ist der Weg an der Alster leider kein Weg zum Laufen lassen und so trabte sie den restlichen Weg nach Hause. 

 

Ich hatte dann noch die spontane Eingebung den Spaziergang mit einem Besuch bei den Pet Shop Boyz in Hamburg-St. Georg zu machen und Frida etwas zum längeren Kauen zu gönnen. Ein schöner Laden mit sehr freundlichem Personal. Ich bin mir sicher Frida wird den Laden jetzt auch ohne uns finden.

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Zu Hause angekommen sind wir dann doch überrascht gewesen, dass uns die Füße doch so sehr wehtaten. Frida trank einen großen Schluck Wasser und warf sich gleich in ihr Bettchen und blieb dort auch den Abend über liegen. 

Die Strecke betrug ca. 15 km und bat uns viele Hamburger Seiten und schöne Plätze für Frida. Wer also nicht weiß, was er beim nächsten Mal machen soll, dem lege ich diesen Spaziergang sehr ans Herz. Man kann den Weg übrigens auch perfekt mit einem Bierchen in der Alsterperle abschließen 😉

 

 

 

 

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3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Oh mein Gott, ist die Friede süß 😊☺😊 Das schaut nach einem sehr gelungenem Spaziertag aus. Kennst du eigentlich ‚Frau Elbville‘? Lohnt sich, da mal reinzuschauen (Facebook/Instagram) 😉

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    1. maryeitsch sagt:

      Hab ich bei instagram gleich gesucht 😀 werd ich mir mal anschauen. Danke 😊

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  2. FriedA natürlich. Blöde Autokorrektur 😬

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