London Calling

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London – eine Stadt voller Sehenswürdigkeiten und Erlebnissen

Ich war schon zweimal in London (dieses Jahr übrigens dann das dritte Mal – dieses Mal aber mit Camper und Hund) und konnte verschiedene Ecken der Stadt kennenlernen.

Beide Trips starteten im Flugzeug (für mich die absolute Hölle). Das erste Mal mit Ryanair von Bremen aus, dass zweite Mal mit Easyjet von Hamburg aus. Wer einen Taler sparen möchte und auch mal bereit ist, zu Unzeiten zu fliegen, ist mit Ryanair besser aufgehoben. Hier zahlte ich für Hin- und Rückflug insgesamt nur 60 Euro. Und hier ist noch eine Handtasche neben dem Handgepäcksköfferchen erlaubt. Bei easyJet leider nur mit Aufpreis.

Sowohl von Stansted als auch von Gatwick kommt man mit Shuttles oder Zügen gut in die Stadt rein. Ich fand den Zug von Gatwick allerdings etwas besser und kostengünstiger. Der Gatwick Express fährt auch alle Viertelstunde direkt zur Vitoria-Station. Beim ersten Mal habe ich ein Hotel dicht bei der Victoria-Station gebucht (easyhotel) und beim zweiten Aufenthalt nächtigten wir im Mentone Hotel in der Nähe den Kings Cross Bahnhofs. Beides sehr gut gelegenes Hotel für einen Städtetrip!

IMG-20170908-WA0004Wer das erste Mal in London ist, sollte sich zuerst einen der City-Sightseeing-Busse schnappen um einen Überblick über die Stadt zu bekommen. Wir sind mit Big-Bus-Tours sehr zufrieden gewesen. Durch das Hop-on Hop-off konnte man sich gut durch die Stadt bewegen.

Generell sollte man sich für den Aufenthalt in London eine Oyster-Card besorgen. Mit dieser Karte, auf die man einen beliebigen Geldbetrag auflädt, kann man sich durch den gesamten Nahverkehr Londons bewegen. Da die Preise von A nach B nicht immer ganz deutlich sind, ist es eine Hilfe, dass der Automat beim Ausgang automatisch den richtigen Preis abbucht. Die Tube ist die älteste U-Bahn der Welt mit 270 Stationen. DownloadNehmt euch also unbedingt einen Plan mit oder ladet die entsprechende App auf euer Handy. Es gibt einen Höchsttagessatz von 6,60 Pfund, den der Automat dann abbucht, so dass die weiteren Fahrten dann kostenlos sind. Eine deutliche Hilfe wie ich finde. Außerdem gibt es bei verschiedenen Läden und Restaurants Rabatt mit dieser Karte ;).

Nach einer groben Übersicht der Stadt kann man dann nach seinem Gusto die Sehenswürdigkeiten erkunden. Wir hielten am Buckingham Palace um den tollen Sitz der Queen zu sehen. Doch ich fand diesen überraschend klein und wenn man nicht gerade die Zeit eines Wachwechsels abgreift, gibt es auch gar nicht so viel zu sehen.

Der Hyde Park hingegen war einen Ausflug wert! Gerade im Sommer sollte man sich im Supermarkt ein paar Leckereien besorgen und sich dort einfach niederlassen. Es gibt im Park aber auch Cafés und einen Tretbootverleih.

Wer sich gerne zwischendurch mal was zum Beißen sucht, der sollte sich was für unterwegs bei Pret-a-Manger holen. Ich weiß, solche Ketten sind weniger beliebt…mein Herz hat sie aber erobert 🙂

Wer Kunstinteressiert ist, sollte auch unbedingt der National Gallery einen Besuch abstatten. Wir hatten uns einer Führung angeschlossen und konnten so ein bisschen in die Materie eintauchen.

20170909_193041Anschließend gab es für uns ein Ess-Erlebnis der besonderen Art. Es hieß von den Bewertungen her, dass es der „rudest Chinese“ in London ist, uns wurde aber gesagt, dass es sich des Essens wegen lohnt. Nunja, im Wong Kei gab es reichlich zu essen für uns, und es war auch okay (auch preislich), aber die unfreundliche Art seitens des Personals verhagelten einen dann doch das Gesamtbild.

Nach dem Essen haben wir dann Queens-Theatre für eine Vorstellung von „Les Miserables“ besucht. Schöne Abendunterhaltung, auch von den hinteren Rängen ;).

Das London-Eye spaltet die Meinungen. Es ist teuer, voll und TEUER. Aber ich finde man sollte es des Ausblickes wegen einmal gemacht haben. Und zu den Abendstunden ist es meistens etwas leerer. 

Wer sonntags gerne bummeln gehen mag und sich nach Souvenirs umschauen möchte, hat in London die Qual der Wahl. Sowohl der Brick Lane Market als auch der Camden Market sind sehr zu empfehlen. Der Brick Lane Market hatte für mich kulinarisch mehr Abwechslung und ist kleiner (für mich trotzdem noch riesig!). Der Camden-Market hingegen kann einen ganzen Tag verschlingen und man hat noch nicht alles gesehen. Verzweigte Gassen und viele Menschen machen den Markt zu einem Labyrinth, in dem man sich auch mal schnell verlaufen kann. Hier gibt es alles, was man nicht gesucht aber dann schließlich gefunden hat.

Wer abends gerne mal ins Kino geht sollte unbedingt ins BFI IMAX gehen. Europas größte Kino-Leinwand gibt es hier und ich verspreche euch. Beim Reinkommen wird euch die Spucke wegbleiben. So eine große Leinwand hat sämtliche Kopf-Vorstellungen übertroffen.

Natürlich muss ich nicht erwähnen, dass sich London natürlich vor Shopping-Meilen und Läden kaum retten kann. Einmal die Oxford-Street rauf und runter und man sollte um einige Euros erleichtert sein :). Passt bloß mit eurem Maximalgewicht für´s Handgepäck auf ;).

Zum Frühstück kann ich euch das Giraffe im Innenhof des Brunswick Centre empfehlen (aber auch nur wenn Ihr sowieso auf der Ecke Kings Cross seit). Hier gibt es wirklich geniale Pancakes und gutes English Breakfast.

Wir haben dem Harrods natürlich auch mal einen Besuch abgestattet und uns in der Schlemmerabteilung je einen vorzüglichen Cupcake gegönnt. Für mehr hat es hier auch nicht gereicht :D.

Als Harry-Potter-Fan musste ich natürlich unbedingt einen Abstecher zum Kings-Kross Bahnhof machen und… wurde mega enttäuscht. 20170910_112618Es hängt ein Blechschild an einer Wand in der Haupthalle und daneben ist ein viel zu teurer Souvenirshop. Absolut nicht empfehlenswert :(.

IMG_20150313_232532Auch auf der To-Do Liste stand der Besuch eines bestimmten Hauses in der Baker Street. Hier schreckten wir allerdings vor der riesigen Schlange vor dem Haus zurück, schlenderten aber trotzdem einmal durch den anliegenden Laden, wo es allerlei Nippes und Souvenirs gibt. Man kann aber wohl online Tickets für´s Haus buchen, um sich nicht die Beine in den Bauch zu stehen.

Um den Trip schön ausklingen zu lassen würde ich euch eines der Pubs in der Umgebung des Covent Gardens empfehlen. Wir kehrten im Freemasons Arms ein und neben den wohl schärfsten Nachos meines Lebens genoßen wir dort auch ein paar entspannte Drinks. 

Trotz zwei bisheriger Aufenthalte habe ich nicht mal ansatzweise das Gefühl, diese Stadt in Ansätzen kennengelernt zu haben. Ich bin gespannt, wie wohl dieses Jahr der Besuch mit Camper und Hund wird. Die Lower Emission-Zone der Stadt hat uns in der Planung schon gut beschäftigt, so dass wir hoffen, dass es sonst hoffentlich keine Probleme geben wird. Ich werde sicherlich davon berichten :D.

Goodbye 🙂

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