Diese Wochenendfahrten in die alte Heimat

Sicherlich gehört das nicht zu den größeren Reisetrips, von den ich euch noch erzählen möchte, aber die Wochenendfahrten die man 3 bis 4 Mal im Jahr macht sind auch immer ein Erlebnis für sich.

Wie ja schon erwähnt wohne ich in Hamburg, komme aber ursprünglich aus Stralsund. Das sind immer 3 Stunden Fahrt pro Strecke. Hinzu kommt das die Familie und Freund noch weitere 80 Kilometer weiter östlich wohnen. Also nochmal eine weitere Stunde im Auto. Also wenn wir mal fahren, sitzen wir am Wochende einen großen Teil davon im Auto. Gott sei Dank haben wir so einen bequemen Camper!!!

Dieses Wochende haben wir also wieder in die seit neun Jahren bestehende Aufteilung geteilt und sind erst zu meinen Eltern und dann weiter zu seinen. Nur leider haben wir dieses Wochenende etwas unterschätzt…den angekündigten Sturm! Diesesmal sind wir erst Samstag losgefahren und das bei strahlenden Sonnenschein und mäßigem Wind. Kurz bevor wir die Autobahnabfahrt bei Stralsund genommen haben änderte sich das jedoch, Schneeverwehungen, schlechte Sicht und nochmehr Schnee.

Und der Wind wurde zum Orkan. Das nahmen wir alles nicht so dramatisch; wir dachten Hauptsache warm im Auto und der Rest läuft schon. Bis es einen lauten Knall gab. Wir guckten in die Rückspiegel, stellten aber nichts fest. Nach einer Minute kam ich jedoch auf die Idee im Rückspiegel speziell auf die Markiese zu schauen und siehe da! Die ist vom Sturm aufgedrückt worden 😖.

Also ab in die Nothaltebucht und in die Schneeverwehungen. Nachdem wir feststellten das die Klappe nicht zu schließen geht haben wir in eiseskälte mit einem Seil die Markise gesichert. Es lief halt.

Dafür wurden wir aber in Stralsund wieder aufgemuntert, denn wir trafen uns in „eine gute Zeit“ mit meinen Eltern und meinem Opa zum Frühstück.

Sehr lässiges kleines Restaurant mit Frühstück, Mittagssnacks und Kuchen. Man sollte hier schon kurz telefonisch reservieren. Und das beste? Hunde sind hier gar kein Problem. Wir wurden hier sehr nett empfangen und bedient und ich glaube die Bilder sprechen für sich 😊.

Danach ging es vom Winde verweht zu meinen Eltern und der Nachmittag wurde mit Famileinzeit gefüllt.

Nach dem Abendbrot ging es dann weiter nach Neubrandenburg. Also wieder bangen das die Markiese nicht abfliegt! Aber es ist alles gut gegangen. Wir merkten allerdings das Frida doch große Schwierigkeiten im Auto mit den seitlichen Winden hatte. Anders als sonst wollte sie nicht liegen und krallte sich wortwörtlich am Körbchen fest.

Nach gemütlichen Beisammensitzen mit seinen Eltern haben wir den den Abend in einem Pub mit Freunden ausklingen lassen.

Und ich weiß nicht ob es bei anderen auch so ist aber in Meck Pomm gibt es doch noch ziemlich weitverbreitet diese Sonntagsbraten-Mentalität. Also haben wir heute seit Mittag keinerlei Hungergefühl mehr 😁. Den ganzen Vormittag wird alles für das Mittag vorbereitet. Dann kommen zu zwölf weitere Familienmitglieder und halb eins wird dann gemeinsam gegessen. Wir wollten danach eigentlich zeitig zurück aber die Trägheit hielt uns dann doch noch ein paar Stunden auf der Couch fest.

Nach dem Kaffee sind wir dann doch endlich losgekommen und würden mit wunderbarem, vor allem windstillen blauen Himmel aud der Rückfahrt belohnt.

Innerhalb von 48 Stunden alles versuchen zu kompensieren was sonst zu kurz kommt ist natürlich eine sehr anstrengende Sache, aber die Freude und Liebe die man in dieser Zeit geschenkt bekommt, laden die Heimat-Akkus wieder vollkommen auf. Nichts desto trotz werden wir jetzt erstmal das Auto wieder stehen lassen.

Geht euch das auch so? Schreibt mir ruhig auch gerne von eurem Eltern-Besuch Heckmeck 💕

Eure MaryEitsch

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